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Mixture

...Trampolinspringen im Sonnenuntergang, Schwimmern zukucken, wenn ich K. vom Training abhole, dann doch mal erkaeltet werden, einen ganzen Tag auf P. aufpassen, Haefen bauen, die vom Wasser ueberspuelt werden, Besuch in ein eigentlich fremdes, leeres Haus bekommen und Pocahontas auf Deutsch ankucken.

Mit Heimweh und Zweifeln am Wochenende aufgewacht, doch noch mit D. die Regenstiefelaktion gestartet und etterpå zu N. zum Geburtstag nachfeiern (mit Kaesspatzen igjen). Spaeter dann im Crazy Piano, tanzen, wach sein wieder und sich freuen. Bis der Feueralarm anfaengt zu klingeln wie ein Telefon und wir erstmal ohne Jacke und Tasche raus in den Regen geworfen werden...Na super...ein kleiner Autocrash....na super...

Der Sonntag wird anstrengend mit dieser Mixture: Heimweh, Muedigkeit, Erkaeltung, Zweifel, Gewissensbisse. UND Regenwetter. So gut wie.

Aber in dieses Dunkel hier im fremden Land in einem anderen Leben tauchen Lichtblicke auf...

Dazu spaeter mehr.

...dig deeper, dig deeper...

1.10.07 10:31


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Dala og jeg

Am Sonntag war endlich der richtige Zeitpunkt und ich bin spontan zum Stall gefahren um wegen helfen und reiten zu fragen. Einundhalb Stunden spaeter sollte ich wiederkommen um die Besitzerin eines fjording (Norwegerpferd) zu treffen.

Dienstag abend traf ich sie dann nochmal und lernte ihre zwei Pferde kennen und half beim ausmisten. Waehrenddessen wurde klar, dass es richtig gut passt, da sie und ich eine aehnliche Einstellung zum Reiten haben und so sollte ich gleich am naechsten Tag mit der Dala und einem anderen Maedchen aus dem Stall und ihrem Boyfriend in das Reitgebiet starten. Ich war so ueberrascht und gluecklich ueber all das, dass mir jegliche Angespanntheiten in der Familie und in mir egal waren. Ich kaempfte mit Froehlichkeit dagegen an.

Endlich wieder Pferdeschnauben, Heuduft, Mist an den Schuhen...

...Dala ist eine echt liebe, leider etwas dicke, typische Norwegerstute mit Stehmaehne, die ich Mittwochs fast 2 Stunden in schwarz und beige vor mir hin und herwippen sah, waehrend sie so ganz gemuetlich und brav dahin lief... Aufgeregtes Reitstundenausrittgefuehl...

Aber ich war erst mal geschockt, denn kaum waren wir im Wald ging es irgendwelche kleinen kaum sichtbaren Wege mitten durch die Baeume im Trab bzw. Galopp bergauf und ich war nur noch damit beschaeftigt auf meine Knie aufzupassen, die ab und zu links und rechts an Baeumen schrammten, die zu nah standen ... oder war es Dala, die zu breit war...  Irgendwann erreichten wir dann den Gipfel dieses Huegels, von wo aus man Sicht auf Stavanger, den Fjord und die Inseln darin hat...  Schoen ist das Reiten in Norwegen, wenn auch anders als ich es bis jetzt kenne... Es macht muede, aber froh.

...und heute tun mir wie erwartet meine Beine von meinem halben Spagat auf Dala weh, aber das macht nichts, denn es ist nicht mal halb so schlimm wie Heimweh oder sonstiger Gefuehlsschmerz.

4.10.07 08:35


Høst på fjell

Das vergangene Wochenende war ich mit der Familie im Wochenendhaus in Sirdal. Schon die Fahrt dahin war wunderbares Herbst-Farbenspiel fuer die Augen...

und dann...

Erinnerungen an glueckliche Kinderferientage kamen auf. Ein bisschen Vergaenglichkeitsschmerz auch, dass meine eigenen Kindheitszeiten vorbei sind, waehrend wir Yatzy (Kniffel), Mastermind und am Såndag auch Haeusle brennt (hier heisst es: boxen av) gespielt haben... Waffeln essen in der Sonne draussen vor der Hytte, gå på tur to ganger (zweimal kleine Wanderungen, oder eher Spaziergaenge gemacht), leckeres essen, norwegisch reden mit dem Bruder meiner Gastmutter, der mit seinen zwei kleinen Toechtern zu Besuch war.

Auch wenn ueber allem noch die Ungewohntheit und Fremdheit liegt, ich filter jeden Moment Glueck fuer mich persoenlich erfolgreich raus... ich will es geniessen, denn es kommt nie wieder. So.

9.10.07 11:03


Feeling home...

...es geschehen ab und zu kleine Geschichten...

...wenn mich kleine Maedchen auf der Strasse kennen, weil es Freundinnen von K. sind und ich mich auf norwegisch mit ihnen unterhalten kann und dabei erfahre, dass sie eine gefundene, niedliche Katze zurueck bringen wollen...

...wenn sich eine Mutter mit allersuessester, rauschgoldengelblonder kleinen Tochter im Bus neben mich setzt und ich sie wiedererkenne von einer anderen Busfahrt und wir (auf englisch) ueber den uebermuedeten Busfahrer reden und ich verstehe was die Kleine (auf Norwegisch) erzaehlt; von Weihnachtsbaeumen und dem Mann, der einen Sitz weiter vorne Musik hoert...

...wenn ich mit S. einen Stadtbummel mache, bei dem wir nebenbei bemerkt ganz tolle Geschaefte zum Geld loswerden entdecken, und dann zufaellig die T. am Barnemuseum mit ihren Kids treffen und sogar nur eine halbe Stunde spaeter an den Bushaltestellen den I. sehen und stoppen um kurz auf Englisch mit ihm zu reden.

...wenn ich bei einer Fahrradtour Richtung Solastranden oder Flyplass in einen beinah filmreifen Fahrradzusammenstoss gerate, bei dem die Kette meines Fahrrads abspringt und der andere junge Fahrradfahrer mir dabei helfen muss sie wieder drauf zu machen, dabei ganz schmutzige Finger bekommt und sich deswegen in dem naheliegenden Hotel die Haende waescht und mir gleich noch seine Nummer aufschreibt... (ich sagte ja leider: nur beinah filmreif. der Typ ist leider nicht mein Geschmack und auch kein richtiger Norweger...) 

...es geschehen ab und zu kleine Geschichten...die ein Feeling Home Gefuehl ausloesen. Das ist kein Urlaub. Das ist auch kein Alltag. Das ist auch nicht mein Zuhause. Und doch von allem ein bisschen...

10.10.07 19:05


Søndagskriv

Sonntagsschreiben... ueber die Woche. Am Mittwoch waren 6 Wochen Norwegen voll und gleichzeitig hatte ich das Gefuehl, die Eingewoehnungszeit ist vorbei. Ich bin jetzt so richtig angekommen, auch mit den Gedanken.

Dadurch, dass hier Herbstferien waren, musste ich den ganzen Mittwoch auf die Kiddies aufpassen, waehrend die Eltern Erledingungen machten, damit sie dann guten Gewissens abends ins Fjell fahren konnten. Fredrik hat einen Marihøne (Marienkaefer) fuer mich gemalt, mit Peter hab ich am Meer eine Manet (Qualle) entdeckt und mit Kristin hab ich das neue norwegische Handy erforscht, dass mir fuer meine Au pair Zeit gehoert.

Abends dann bin ich gleichzeitig mit ihnen aufgebrochen, allerdings nicht mit zur Hytte sondern nach Stavanger um mir mal das Haus anzuschauen, in dem ich beinah auch gelandet waere. Der eigentliche Grund war natuerlich S. zu besuchen, aber das Haus sollte hier nicht unerwaehnt bleiben, da es mich einfach zu sehr beeindruckt hat. Eingerichtet wie ein 19. Jahrhundert englisches Adelshaus oder so. Wow einfach. Zeitreise irgendwie.

Am Donnerstag dann ging ich die Kuehlschrank und Waschraum Aktion an und nachmittags mal wieder bisschen Geld ausgegeben, waehrend ich mit Gummistiefeln, S. mit Turnschuhen - so viel hats nun doch nicht geregnet - ein paar mehr neue Laeden entdeckt haben.

Freitag gings wieder eher unmotiviert ans Putzen, aber was soll man machen, auch wenn die Familie nicht da ist, hab ich meine Arbeit. Dafuer war ich dann danach frei und konnte mit Schlafsack in den Bus steigen. Bei S. haben wir dann mit D. Nudelauflauf mit Brokkoli und Paprika, Salat und Zitronenkuchen mit Eis gegessen und bis in die Nacht rein geredet.

Samstag mehr oder weniger kurzentschlossen zum Ikea mit S. Endlich mal! Danach umstaendliche busfahrt zurueck, wobei ich allerdings etwa entdeckt hab, dass mein Herz hoeher schlagen laesst. Die Shout out Louds spielen im November hier in Stavanger im Folken. Ui

Tja und heute bin ich etwas geschwaecht, oder krank kann man sagen. In meinem Zimmer hat ausserdem eine Bombe eingeschlagen, deren Nachwirkungen ich erst mal beseitigen musste...

Men jeg koser meg, fordi det er Søndag...

Bald kommt die Familie wieder heim und ich bin gespannt wie viele von den Kids sich jetzt mit Windpocken angesteckt haben. Das kann ja was werden naechste Woche... Solang ich nur wieder fit werde

 

14.10.07 17:30


Norwegischer Herbst II

You don`t build a city in a day but in twenty years you should have something...

Om høsten er trærne røde og gule, og det er pent. Men det kan også være dårlig vær med mye vind og regn om høsten, og dagene blir mørke.

Hab ich schon die schoenen Seiten des Norwegischen Herbst aufgezaehlt?

Dazu zaehlte erstmal mein 20. Geburtstag dieses Wochenende. Sind im Sommerfuglparken gewesen und haben Schmetterlingen beim Fliegen zugekuckt und auf der Hand gespuert. Und viel spaeter waren fast alle deutschen Aupair Maedels hier um einen schoen gedeckten Tisch versammelt (Dank Lisa und meiner Gastmum) und es wurde masse snakkert og masse spist (viel geredet und viel gegessen) og vi hadde masse vin intus als wir gegen spaeter Stunde in die Nacht und zum Bus til byen gerannt sind. På byen var det kjempegøy og eg har danset med norske guttene

Es ist ganz klar anders seinen Geburtstag nicht daheim zu feiern, wo man es gewohnt ist. Aber nachdem mir meine Schwester klargemacht hat, dass es daheim jetzt eh ganz langweilig und bloede waere, war ich auch allergleucklichstens hier zu sein. Denn es war ein echt besonderer Tag und es gibt nix schoeneres als zu merken, wie viele nette Menschen an einen denken und wenn Paeckchen genau zum perfekten Zeitpunkt ankommen (Danke Papa und Danke Caro!)!

Zurueck zu den schoenen Seiten des Norwegischen Herbsts: Abendstimmungen mit Sonnenuntergaengen und Voegeln, die in Massen auf den Feldern sitzen und davon fliegen. Meer, das Muscheln an den Strand spuelt. Baeume, die ihre bunten Blaetter verlieren. Der Geruch nach Erde, Wind und Vergaenglichkeit. Jeg elsker høst!

Morgens ist es mittlerweile immer noch dunkel. Nachts ist es kaelter als draussen und ich kann nix fuer alles.   hab gestern bemerkt, dass ich mich doch noch nicht ueberall so gut auskenne (war in Sandnes) und es so enorm viel noch zum sehen und machen gibt. Zudem natuerlich merk ich, dass mir die norwegische Sprache auf die deutsche Sprache schlaegt, aber das macht nichts. Gjør ingenting. Ha forelsket meg i norsk språk eg.

Og nå må eg jobber. Muss jetzt mal meine Arbeit anfangen, da heut abend Besuch kommt. Mein Besuch. Deutscher Besuch

 

24.10.07 09:00


ist zwar schwedisch, kommt hier aber im radio und ich mag es so gern: Kent

I Hagnestahill blinkar TV-ljusen
Jag gör vad jag kan
Drömmer mig bort
I Hagnestahill
Bland dem identiska husen
Rycker vi till
Reklamen avbryts för sport

Ingenting
Först kom ingenting
Sen kom ingenting
Sen kom ingenting
Men ingenting är (ingenting, inget, inget)
Ja, ingenting

Dem jävlarna tog oss en efter en
Dem ljög och bedrog oss med sanningen
Dem jävlarna tog min älskling där
Från krönet av kullen kan jag se
Min förlorade värld

Jag ska göra nånting
Jag ska slå er med häpnad
Gå över en gräns
Jag ska bryta mig ut
Jag älskar dig så
Som att vara beväpnad
Och under belägring
Kan jag skjuta dig ut

Ingenting
Först kom ingenting
Sen kom ingenting
Sen kom ingenting
Men ingenting är (ingenting, inget, inget)
Ja, ingenting

Dem jävlarna tog oss en efter en
Dem ljög och bedrog oss med sanningen
Dem jävlarna tog min älskling där
Från krönet av kullen kan jag se
Min förlorade värld

Ingenting
Först kom ingenting
Sen kom ingenting
Sen kom ingenting
Men ingenting är (ingenting, inget, inget)
Ja, ingenting

Dem jävlarna tog oss en efter en
Dem ljög och bedrog oss med sanningen
Dem jävlarna tog min älskling där
Från krönet av kullen kan jag se
Min förlorade värld
24.10.07 09:03


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