Startseite
    Hier&Jetzt
    Filmszenen
    Gedichte
    Bilder
    Gedanken
    Songs
    Zitate
  Über...
  Archiv
  Buchzitate
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

    kleinemelodie
    - mehr Freunde

   Wo fängt Dein Himmel an - Philip Poisel
   AzulOscuroCasiNegro - Imaginarte
   My Photobucket
   Playing a game
   Norsk-Tysk Ordbok
   Nemo på Norsk
   Tore Tang Sang
   Lisa's Blog
   Jule`s Blog

Webnews



http://myblog.de/butterflying

Gratis bloggen bei
myblog.de





Türkis

...war der Hafrsfjord die letzte Zeit, die ich dort verbracht habe.

Der Besuch von mora og söstera mi, Mama und Schwester, war sehr schön. Unglaubliche Vorfreude. So aufgeregt war ich, dass ich erfahren hab, warum zum Beispiel bei Konzerten so viele kreischen. Manchmal kann man so ne Freude nicht mehr in sich halten. Nach deren Ankunft waren wir dann gleich am Strand, die Sonne ging unter, der norwegische Wind wehte wie immer. Die Tage drauf lernten sie meine Gastfamilie und die Rasselbande als auch Stavanger und sonstige schöne Fleckchen in der Umgebung kennen. Ist ein tolles Gefühl anderen ein Leben zu zeigen, auf das sie keinen Einflkuss genommen haben, das fern ist von der vorigen "Welt". Man merkt auch erst, was man eigentlich "geleistet" hat, was sich getan hat.

Doch trotz der Veränderungen, war dann alles wie immer und doch besonders, da es seit 3 Jahren mal wieder Familienurlaub war. Nationalfeiertag war ja auch. Flaggen über Flaggen.
Und endlich auf dem Preikestolen war ich! Zum Glück!

Dann ging nach dem Wochenende mit 17.Mai unsere Rundreise los und die Gastfamilie konnte sich schon mal drauf einstellen wie eine Woche ohne mich abläuft.

Die Reise führte uns mit Fähre nach Bergen, mit Bus nach Norheimsund, mit Boot durch den tollen Hardangerfjord nach Ulvik. Da dann endlich nach 8 Tagen mal wieder in einer Campinghütte gleich am Wasser in dem idyllischen Nestchen ausgeschlafen und einfach Familienzeit und die Natur und Ruhe genossen.

Schafe und Lämmer, Apfelblüten, grüne Wiesen, Boote am Steg. Lieblichstes Bilderbuchnorwegen.

Doch nicht nut lieblich, auch beeindruckend und gewaltig kann es sein, mit den steilen Bergen am Fjord und den kleinehn als auch grossen Wasserfällen, wo die Strassen serpentinenmässig darüberhinweg laufen auf dem Weg im Bus nach Voss. Von dort gings dann in den Zug auf der echt tollsten Bahnstrecke Norwegens. Abgründe neben den Gleisen in Flusstäler, alle 5 Minuten mindestens 1 Tunnel, bergauf bis man auf dem höchsten Punkt, nämlich Finse (1222 m. o. h.) ist, wo plötzlich Schneeebenen vor den Zugfenstern liegen udn Menschen mit Langlaufskiern zusteigen. Je weiter wir Oslo kamen, desto mehr hat es mich an dei schwedische Landschaft erinnert, die etwas gezähmter, aber ebenso wunderschön ist.

Wenn man so viel Natur gesehen und deren Ruhe um sich hatte ist so eine Ankunft in einer Hauptstadt ganz krasses Kontrastprogramm. Menschen. Autos. Enge.

Doch nach einer etwas abenteurlichen Nahct im Hostel hatten wir dann auch noch in Oslo einen Glückstag, da im Munch Museum gerade an dem Tag wieder Der Schrei und dei Madonna gezeigt wurden. Heldig. Heldig waren aber nicht unsere Füsse die uns quer durch die Stadt bis zum Vigelandspark tragen mussten. Doch da haben wir uns endlich auch mal in die warme Sonne legen können.

Für mich hiess es dann noch einmal den Nachtzug nach Stavanger nehmen und meine letzten Tage in meinem norwegischen Leben waren gezählt.

4.6.08 21:33


Werbung


Borte er bra hjemme er best...?

(Unterwegs/Weg zu sein ist gut, daheim zu sein ist am besten.)

Noch ein paar Sätze zum Abschied in Norwegen. Ich hab die letzten Tage beinah jede Minute bewusst noch genossen, bin aber zwischen Wehmut und Vorfreude immer hin und hergeschwankt.

Wehmut nahm Überhand am vorletzten Abend, als ich am Schwerterdenkmal meine Au Pair Mädels zum letzten Mal in Norwegen gesehen hab. Die Zeit mit denen war echt so toll. Sie waren mein Ausgleich zu dem Alltag im roten Haus am Fjord. Sie waren bei Reisen oder Ausflügen und Feiern dabei und an langweiligen Vormittagen immer einen Anruf wert.

Ausserdem diese Stadt, die Busfahrten, der Weg zum Haus, das Meer, Fjord, die Steine, der Wind, die Ruhe, die Sprache... und noch so vieles. So viel mehr.

Die letzten Tage mit den Kindern hab ich nochmal ganz bewusst genossen. Wenn man sich so oft aufregen und auf der Nase rumtanzen lassen "muss" ist es manchmal schwer noch zu sehen wie goldig und lieb die doch sein können und wie ich sie einfach alle zusammen ins Herz geschlossen hab. Doch gegen Ende merkte ich eben genau das wieder. Trampolinspringen, Quatschen und Kartenspielen, Eis essen, Krabben fangen, Ball spielen und all die Kleinigkeiten machen echt Spass. Allerdings merkte ich auch, dass ich mich da nicht mehr wohlfühlen kann, so nett sie auch waren.

Es war einfach nicht mein Leben, das nur mir gehört, aber genau das brauch ich jetzt.

Und diese Erfahrung, diese Zeit werd ich nie nie bereuen. Habe dadurch echt viel gewonnen. Denn es war meine Welt. Eine zweite Welt. Ein neues Leben. Und doch ist es glücklicherweise verknüpft mit dem alten und dem neuen. Denn es ist trotzdem eins.

Wenn ich jetzt Bilder vom Norden ankucke, dann kommt es mir schon wieder vor wie Jahre dabei sind es gerade mal 1undhalb Wochen. Verrückt.

10.6.08 18:56


Über die Geduld

Man muss den Dingen
die eigene, stille
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann,
alles ist austragen – und
dann gebären...

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.

Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit
vor ihnen läge,
so sorglos, still und weit...

Man muss Geduld haben

Mit dem Ungelösten im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

Rainer Maria Rilke 

18.6.08 20:21


Sommaren er min

Och nu så vil jag sjunga

att sommaren er skön

för träden är så fina

och marken är så grön

och blommorna är vackra

och smultron är så gott

och solen är så solig

och vattnet är så vått

och jag får nya fräknar

och prickigt sommarskinn

och darför vil jag sjunga

att sommaren är min.

 (Pippi Langstråmp)

30.6.08 14:52





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung