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C'est la vie

Wie die Zeit vergeht merkt man vor allem, wenn man wieder auf etwas stößt, dass man in der Vergangenheit gemacht hat. Ich bin froh, dass ich diesen Blog in Norwegen geschrieben hab. Es sind so schöne Erinnerungen und sie geben mir aber auch ein ganz anderes Bild, als das, was ich eigentlich erlebt habe. Die Sprache transportiert die Dinge anders, genauso wie unser Gedächtnis Erlebtes im Nachhinein oft in bunteren Farben malt.

Seit einem Jahr habe ich den Blog hauptsächlich mit Bildern, Musik und eher nichtssagenden Texten über mein Leben spärlich gefüllt. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass es langweilig gewesen wäre. Wenn man mehr zeit hätte und die Zeit gut dazu ist, dann könnte man viel mehr berichten als man tut.

 Gestern war ich mit V. und C. (ich mag das Namen abkürzen ) in einem tollen französischen Film: C'est la vie. Dieser Film verwirklicht Ideen, die ich auch oft habe, wenn es darum geht wie die Zeit vergeht, wie die Zimmer sich verändern, was Zimmer und Gegenstände von alten Zeiten transportieren. Ebenso wie Musik, die man plötzlich wieder hört... Wie ich heute bei einem ganz schönen Frühstück bei der C. in einer ganz gemütlichen Küche wieder Kettcar gehört habe, was ich damals in Norwegen oft beim Busfahren gehört habe. Der Film zeigt auch was für eine wichtige Rolle die Familie in einem Leben spielt und dass sie, auch wenn es oft drunter und drüber geht soch was ganz zentrales ist in jedem Leben. Es geht auf und ab, drunter und drüber, immer wieder. Ich beginne zu begreifen, dass dies normal und kein Fehler ist. Dass man in einem Moment weinen muss und im nächsten schon wieder lachen kann.

Aber ich beginne auch zu schätzen, dass es gut ist sich ein bisschen von seiner Familie abzunabeln. Man muss das zwangsläufig, wenn man 20 ist (ach ich bin ja schon garkeine 20 mehr...) und aus seinem Heimatnest herauskommen will. Trotzdem freu ich mich total am Freitag endlich mal wieder in mein altes Nest heimzukommen, weil ich jetzt schon so lang nicht mehr dort war.

Ich mag mein Leben, wie es zurzeit ist, und es ist ein Unterschied zum dem Gefühl von einem Leben, dass man nur für ein knappes Jahr führt und von dem man weiß, dass es bald vorbei sein wird. Es ist stabiler.

Wer weiß, vielleicht sollte ich wieder mehr in meinen Blog schreiben...? Aber ich weiß, dass ich jetzt doch noch ein bisschen fleißige Studentin sein muss...

 

21.6.09 15:53


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frühling frühling frühling

 

freeedom freedom freedom

free!

 

21.4.09 22:23


...give me fire...

Ich habe es geschafft, es prasselt im Ofen vor sich hin! Gleich beim ersten Versuch hat das Holz Feuer gefangen und das obwohl es lang her ist, seitdem ich das Feuermachen im Kachelofen zum letzten Mal frustriert nach zwei Stunden geschafft hab. Juhu!

Und was passt denn wohl am besten zu einem warmen Ofen? Schneegestöber vor dem Fenster, Tee und Erkältung. Genau.

Die Erkältung passt mir nach einer Woche frieren nicht mehr so gut, aber immerhin ist der Schnee besser als Regen, der schon dabei war den Winter zu zerstören.

Weil es aber gestern in Erlangen, wo ich wegen einer läppischen Klausur, für knapp 5 Stunden war, so frühlingshaft war, sehne ich so langsam auch mal wärmere Tage und grün vor den Augen her. Jetzt muss ich wenigstens einen alten Rock und eine Jacke grün färben... nachdem meine Haare für 8 Wochen, laut Gebrauchsanweisung Haselnussfarben sind.

Während das Feuer brennt, kann ich mich in einem geruhsamen Alltagsleben zuhause einkuscheln...

6.3.09 17:43


Der Himmel ist blau

was in Erlangen ja nicht so oft der Fall ist. Kalt ist es aber trotz Sonne immer noch, auch wenn ich schon wieder vom Bus aufs Fahrrad umgestiegen bin.

Ich hab heute mein erstes Mal Klausur an der Uni hinter mir. Gut. Doch es geht weiter. Es geht immer weiter, nie ein Ende in Sicht. Was ja auch irgendwie was tröstliches hat...

Briefe zu bekommen ist immer schön, am allerschönsten ist es aber, wenn sie von ihm sind...während er sozusagen auf dem Weg in meine Nähe ist.

Die Frage 'und was machst du mal damit?' macht mittlerweile mir  selber Sorgen. Statt mich richtig auf die Ferien zu freuen, ärgert es mich, dass ich mich nicht schon früher um ein Praktikum, oder ne Möglichkeit zum Geld verdienen, gekümmert hab. Kann es sein, dass das Student-Sein auch nicht mehr so locker ist, wie man früher immer gedacht hat? Bachelor. Schlüsselqualifikationen. Studiengebühren. Man sollte darüber nicht vergessen, dass es wichtiger ist, etwas zu tun, wofür man sich interessiert, was man will und gern tut, als nur das, was anscheinend so notwendig ist fürs erfolgreich werden. Erfolg? Leben, und zwar glücklich.

 

...und der Rest deines Lebens liegt vor dir...

...und der Rest deines Lebens wird schön.... Yeah!

current mood: optimistisch

current playing: Himmelblau -Die Ärzte

30.1.09 16:16


Borte er bra hjemme er best...?

(Unterwegs/Weg zu sein ist gut, daheim zu sein ist am besten.)

Noch ein paar Sätze zum Abschied in Norwegen. Ich hab die letzten Tage beinah jede Minute bewusst noch genossen, bin aber zwischen Wehmut und Vorfreude immer hin und hergeschwankt.

Wehmut nahm Überhand am vorletzten Abend, als ich am Schwerterdenkmal meine Au Pair Mädels zum letzten Mal in Norwegen gesehen hab. Die Zeit mit denen war echt so toll. Sie waren mein Ausgleich zu dem Alltag im roten Haus am Fjord. Sie waren bei Reisen oder Ausflügen und Feiern dabei und an langweiligen Vormittagen immer einen Anruf wert.

Ausserdem diese Stadt, die Busfahrten, der Weg zum Haus, das Meer, Fjord, die Steine, der Wind, die Ruhe, die Sprache... und noch so vieles. So viel mehr.

Die letzten Tage mit den Kindern hab ich nochmal ganz bewusst genossen. Wenn man sich so oft aufregen und auf der Nase rumtanzen lassen "muss" ist es manchmal schwer noch zu sehen wie goldig und lieb die doch sein können und wie ich sie einfach alle zusammen ins Herz geschlossen hab. Doch gegen Ende merkte ich eben genau das wieder. Trampolinspringen, Quatschen und Kartenspielen, Eis essen, Krabben fangen, Ball spielen und all die Kleinigkeiten machen echt Spass. Allerdings merkte ich auch, dass ich mich da nicht mehr wohlfühlen kann, so nett sie auch waren.

Es war einfach nicht mein Leben, das nur mir gehört, aber genau das brauch ich jetzt.

Und diese Erfahrung, diese Zeit werd ich nie nie bereuen. Habe dadurch echt viel gewonnen. Denn es war meine Welt. Eine zweite Welt. Ein neues Leben. Und doch ist es glücklicherweise verknüpft mit dem alten und dem neuen. Denn es ist trotzdem eins.

Wenn ich jetzt Bilder vom Norden ankucke, dann kommt es mir schon wieder vor wie Jahre dabei sind es gerade mal 1undhalb Wochen. Verrückt.

10.6.08 18:56


Türkis

...war der Hafrsfjord die letzte Zeit, die ich dort verbracht habe.

Der Besuch von mora og söstera mi, Mama und Schwester, war sehr schön. Unglaubliche Vorfreude. So aufgeregt war ich, dass ich erfahren hab, warum zum Beispiel bei Konzerten so viele kreischen. Manchmal kann man so ne Freude nicht mehr in sich halten. Nach deren Ankunft waren wir dann gleich am Strand, die Sonne ging unter, der norwegische Wind wehte wie immer. Die Tage drauf lernten sie meine Gastfamilie und die Rasselbande als auch Stavanger und sonstige schöne Fleckchen in der Umgebung kennen. Ist ein tolles Gefühl anderen ein Leben zu zeigen, auf das sie keinen Einflkuss genommen haben, das fern ist von der vorigen "Welt". Man merkt auch erst, was man eigentlich "geleistet" hat, was sich getan hat.

Doch trotz der Veränderungen, war dann alles wie immer und doch besonders, da es seit 3 Jahren mal wieder Familienurlaub war. Nationalfeiertag war ja auch. Flaggen über Flaggen.
Und endlich auf dem Preikestolen war ich! Zum Glück!

Dann ging nach dem Wochenende mit 17.Mai unsere Rundreise los und die Gastfamilie konnte sich schon mal drauf einstellen wie eine Woche ohne mich abläuft.

Die Reise führte uns mit Fähre nach Bergen, mit Bus nach Norheimsund, mit Boot durch den tollen Hardangerfjord nach Ulvik. Da dann endlich nach 8 Tagen mal wieder in einer Campinghütte gleich am Wasser in dem idyllischen Nestchen ausgeschlafen und einfach Familienzeit und die Natur und Ruhe genossen.

Schafe und Lämmer, Apfelblüten, grüne Wiesen, Boote am Steg. Lieblichstes Bilderbuchnorwegen.

Doch nicht nut lieblich, auch beeindruckend und gewaltig kann es sein, mit den steilen Bergen am Fjord und den kleinehn als auch grossen Wasserfällen, wo die Strassen serpentinenmässig darüberhinweg laufen auf dem Weg im Bus nach Voss. Von dort gings dann in den Zug auf der echt tollsten Bahnstrecke Norwegens. Abgründe neben den Gleisen in Flusstäler, alle 5 Minuten mindestens 1 Tunnel, bergauf bis man auf dem höchsten Punkt, nämlich Finse (1222 m. o. h.) ist, wo plötzlich Schneeebenen vor den Zugfenstern liegen udn Menschen mit Langlaufskiern zusteigen. Je weiter wir Oslo kamen, desto mehr hat es mich an dei schwedische Landschaft erinnert, die etwas gezähmter, aber ebenso wunderschön ist.

Wenn man so viel Natur gesehen und deren Ruhe um sich hatte ist so eine Ankunft in einer Hauptstadt ganz krasses Kontrastprogramm. Menschen. Autos. Enge.

Doch nach einer etwas abenteurlichen Nahct im Hostel hatten wir dann auch noch in Oslo einen Glückstag, da im Munch Museum gerade an dem Tag wieder Der Schrei und dei Madonna gezeigt wurden. Heldig. Heldig waren aber nicht unsere Füsse die uns quer durch die Stadt bis zum Vigelandspark tragen mussten. Doch da haben wir uns endlich auch mal in die warme Sonne legen können.

Für mich hiess es dann noch einmal den Nachtzug nach Stavanger nehmen und meine letzten Tage in meinem norwegischen Leben waren gezählt.

4.6.08 21:33


"Where is the beach?" "This direction."

Sonntags hab ich zusammen mit D und S bei L in der Küche geholfen, da war grosse Konfirmasjonsselskap bei ihrer Gastfamilie. Hat richtig Spass gemacht, vor allem, weil wir fast dauernd beschäftigt waren und nebenbei gutes Essen abbekamen. Aber anstrengend wars auch. So merkt man aber wenigstens was man getan hat. In letzter Zeit sind ganz viele konfirmasjonen und man sieht massevis Bunads (Trachten) und Flaggen. Gute Einstimmung auf den 17. Mai (norwegischer Nationalfeiertag).

Im Gegenzug zu der Tradition muss ich doch auch mal "Russ" erwähnen (sprich rüss). So wird hier die Abiturientenfeierzeit genannt, die aber praktischwerweise VOR den Prüfungen stattfindet. Mein gastvater erzählte heute, dass es früher nach den Prüfungen gelget war, sie jedoch die Ekszesse vermeiden wollten und es vorverlegt haben. Hat nichts gebracht: Die Schüler, die in roten oder blauen Latzhosen herumlaufen und Karten von sich verteilen, oder in ihren extra hergerichteten Autos rumfahren, geben dabei richtig viel Geld beim feiern aus. (Heute gelesen: ca. 300 Euro pro Russ)

Montag abend haben wir zum letzten Mal nochmal A. im Amys getroffen, die jetzt wieder in ihrer Heimat Estland ist. Man merkt, dass es zu Ende geht, was noch unbegreiflich, aber unabwendbar ist. Schade zum einen, traurig auch.

Dienstag abend war ich mit S und T im Theater, was aber leider nicht so war, wie ichs mir vorgestellt hab, da es mehr Konzer als Theater war. Dafür war das Kjellerteatret, wo es gespeilt wurde richtig gemütlich und insgesamt entspannende Stimmung.

Mittwoch bin ich mit D ins Kavadrat, aber man findet bekanntlich eher wenig, wenn man sucht und Geld ausgeben will. Hat sich trotzdem gelohnt, da es an dem Vormittag sowieso nebelig war. 

Ansonsten hält sich das Wetter immer noch super. Sonne, grüne Wiesen, viele Blumen und Vögel und Wärme jeden Tag.

Donnerstags bin ich dann nämlich an den Strand geradelt...diese Frühlingsstimmung ist wunderbar. Das Licht, das von oben durch die Blätter fält leuchtet grün, dazu weisse Häuser, Meer und dann die Abfahrt runter zum langen, weissen Sandstrand!!
Hab mich da in den Dünen gesonnt und gelesen.

Appelsinpiken hab ich heute fertig gelesen und hach wie schön das Buch ist

Freu mich auch schon seit Tagen aufs Wochenende. Ausschlafen...
Die Gastfamilie ist mit Besuch ins Fjell gefahren, das heisst für mich: Pfingstferien sturmfrei! Morgen wahrscheinlich an den Strand, dann mal wieder feiern in der Stadt und dann wenns denn klappt, was ich bei dem guten Wetter und den Vorraussetzungen doch annehmen kann, am Strand übernachten. Ich komme in Urlaubsstimmung.

Ja ich merke, ich tu hier jetzt doch wieder mehr als im Zimmer sitzen und mich ärgern

Trotz riesiger Vorfreude auf den Besuch von Mama und meinem Schwesterherz, und jeden Tag mehr aufkeimender Sehnsucht nach zu Hause, halt ich es noch gut aus und geniesse es! Soviel kann man ja auch erwarten, nachdem ich mittlerweile seit 8 Monaten allein im Ausland bin. Mehr oder weniger zwar mit den Gedanken, aber das ist dabei ja egal.
Wow: 8 Monate!! Irgendwie unglaublich, dass es jetzt "schon" dem Ende zu geht. Je nach Blickwinkel kann man auch sagen "endlich".

Doch das ist mir jetzt egal, denn über Pfingsten will ich einfach nur den Norwegenfrühling im Moment und gedankenlos geniessen!

9.5.08 22:23


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