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Positive Ladung

Ostern am Egersunder Fjord mit S. war sehr schön. Viel gegessen, gelesen, bisschen gelaufen, Gitarre gespielt, Katze gestreichelt, im Whirlpool entspannt. Haben Stockbrot gegrillt an unserem kleinen Osterfeuer und sind dabei beinah unbemerkt eingeschneit worden.

Besuch von L. an einem winterlichen, sonnigen Wintermorgen. Es folgten Tage mit mehr oder weniger verplantem Bus fahren, dabei schöne Plätze entdecken. Danach im Cafe aufwärmen. Filme kucken. Inspirationen. Zukunftsgedanken.

Einen Abend nachdem L. den Nachtzug nach Oslo genommen hat, stiegen wir zu dritt in ebendiesen. Zweistündiger Flug nach Alta, hoch in den Norden ins norwegisch Lapland; die Finnmark.

Alles hat so, oder besser geklappt wie wir geplant haben. So bekamen wir recht günstig unseren Jonny Marian, das kleine rote Auto, mit dem wir von unserer Unterkunft, die ganz toll ausserhalb des Ortes am Fluss gelegen ist, Roadtrips nach Norden und Osten gestartet haben.

Weiße Weite Einsamkeit. Kontraste zwischen Bergen und weiten Flächen. Schnee und Meer. Straßen vor uns.
Dabei so viel erlebt, gesehen und gelernt. Traumhaft...
Winterliche Freiheit. Rentiere. Wenige Menschen, dafür aber richtige "Originale". Kultur, Mythologien, Geschichte der Sami erfahren.

Einen Teil davon auf vielen Postkarten und Bildern und Film versucht festzuhalten und wiederzugeben.

Gestern sind wir dann mit dem Flieger in Oslo gelandet und haben uns wieder unter mehr Menschen "gewagt". Mit dem Nachtzug gings dann zurück hierher, wo ich alles vermisse...

...doch die Kinder sind unverändert, die Sonnenuntergänge über dem Fjord haben wieder eingesetzt, der Frühling kann nach der Ladung Schnee jetzt richtig beginnen, die Tage vergehen, ich muss mich um mein Studium kümmern und mich dem Rhythmus stellen, den ich jetzt nicht abbrechen kann, auch wenn mein launisches Herz, das ab und zu gern tun würde, umso mehr, je weniger Ausflüchte es hat...

8.4.08 23:04


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Påskeferie med solskinnvær

Seit Samstag ist meine Gastfamilie bei Farfar auf der Hytte. De har Påskeferie. Das bedeutet, dass ich allein im Haus am Fjord sein darf und eigentlich zum ersten Mal richtig Ferien habe.

ohne Arbeit (fast)
ohne Besuch (irgendwie auch schade)
ohne Regen (genial!)

Am Samstag hab ich D. überredet mit nach Dalsnuten zu fahren. Dort waren ganz viele andere norwegische Turgeher mit ihren Kindern und wir wollten nicht den Weg gehen, den alle gingen, weswegen wir dann etwas Grasinselhopping machen mussten um nicht zu nass zu werden...Doch letztendlich haben wir auch den Weg hochgefunden auf den Gipfel, von wo aus man die ganze Gegend, Städte, Fjorde, Inselchen sehen und benennen und bestaunen kann...

Montag war immer noch blauer Himmel und Sonnenschein und Frühlingsduft und der Drang nach draussen zu gehen vorhanden. In der Stadt mit D. Läden abklappern und mir ganz viel Musik ausgeliehen...

Dienstag sind wir spontan zu dritt, der Entschluss stammte vom Tag davor, mit dem frühen Bus in den Schnee gefahren auf die Piste. Und ja es war wieder blauer Himmel und Sonnenschein!! Ganz wunderbarst und unglaublich schön, der Blick über die weisse, weite norwegische Bergwelt mit Skiern an den Füssen.
Abends kamen S. und St. zu mir und es gab Pizza und Nordkapplanung und einen samischen Film, bis ich endlich ins wohlverdiente Bett fallen konnte.

Wo ich heute früh auch nicht ewig bleiben konnte, da ich den Hausputz erledigt hab und nebenbei einem kranken, kleinen orangefarbenen Goldfisch die Freiheit in den Tod schenken musste und das bei dunkelblauem Meer, weissen Wolken am hellblauen Himmel, strahlender Sonne und Duft nach wachsendem Gras, Vögelgepiepe und Neugeboren werden... Makabre Ironie so was.

Morgen geht es dann für die Osterfeiertage nach Egersund auf die Hytte von S.`s Gasteltern. Da werden wir nach der Zugfahrt bepackt mit Rucksäcken voller Lebensmittel, einer Katze in ihrer Transportbox, und einer Gitarre zum Ferienhäusschen am Fjord laufen.

Mehr kann ich mir für Ostern garnicht wünschen...(ausser vielleicht, dass der Goldfisch wieder aufersteht und noch so was bestimmtes.)...bin recht glücklich so

Ich wünsch euch allen Frohe Ostern! God Påske!

19.3.08 21:33


Beth Hart på Folken

An dem Abend des Konzerts hatte ich schon einen Osterschulgottesdienst, den Hausputz, Frühlingsmüdigkeitskopfweh, Einkauf und Middagessen bei den Nachbarn hinter mir.

Da gab es auch Wein, was gut war, denn etwas angeduselt geht man doch lieber allein zu einem Konzert. Im Folken angekommen stellte ich fest, dass es mehr Leute als letztes Mal waren und dass die Supportbadn (The List) schon gespielt hat, was schade war, denn so wie sie aussahen, hätte ich deren Musik bestimmt gemocht

Suchte mir dann einen guten Platz fast ganz vorne aus, wo ich wenig später perfekten Blick auf Beth Hart am Keyboard hatte... und ich war beeindruckt von der Energie dieser Sängerin. Die Songs zeigen Live, später auch an der Gitarre, noch mehr Power und Lebensfreude. Oder auch Wut und Trauer. Aber toll einfach.

Hat sehr viel Spass gemacht und ich war höchst zufrieden, als ich nach dem letzten Song, auf den ich gewartet hab, dass sie ihn spielt, zum Bus gelaufen bin, wo ihre Stimme, ihre Band, all das noch in meinem Kopf nachklang...

und morgens noch mit Musik in den Ohren und Guter Laune aufzuwachen sagt sowieso alles.

 

15.3.08 22:45


Schneewochenende

Dieses Wochenende war ich wieder mit im Schnee...
und es tut so gut.

Am Freitag fuhren wir - wer glaubts- im Regen los und nach einer Stunde wurde es immer winterlicher, Regen wird zu Schnee, bis die Schneekanten zu beiden Seiten über das Auto ragte und einige hängengebliebene Autos den Verkehr etwas behinderten. Vom Parkplatz gings dann im Dunkeln mit dem Schneescooter, auf dem ich diesmal vorne mit K. drauf sitzen konnte zur Hütte. Knisterndes Feuer im Ofen und warmes Abendessen.

Samstag waren wir dank P. schon sehr früh wach und hatten um halb 2 schon eine Tour und den Bau eines riesigen Schneemanns vollbracht. Der Schnee war perfekt dazu. Richtiger Babbschnee eben, wo durch rollen eines Schneeballs die grossen Kugeln ganz allein zustande kommen. Trotzdem ist er des Nachts leider vornüber gefallen, erst der mit Nägeln bestickte Kopf und dann der Rest.

Wenn ich mit der ganzen Gasfamilie zusammen bin komm ich automatisch dazu mir Gedanken über Erziehung zu machen und gleichzeitig werde ich an so vieles aus meiner Kindheit erinnert, auch wenn es so völlig anders war. Kind sein ist wohl immer auf irgendeine Art gleich. Die Freuden sind dieselben.

Und da oben in der Ruhe und Zeit muss ich manchmal nur die Augen schliessen und seh Szenen und Erlebnisse aus der Vergangenheit vor meinem Auge. Denke an was, was mir lang nicht mehr eingefallen war. Oder auch an etwas, das noch garnicht so lange her ist. Jedenfalls fällt mir dabei auf wie viel schon passiert ist, wenn man all die kleinen und großen Dinge mitzählt, die jetzt anscheinend kaum mehr eine Auwirklung haben. Vergangenheit eben. Doch im Gegenteil, ich denk so oft an die Vergangenheit, im schlechten, wie auch immer mehr im Guten, und es ist traurig zu wissen, dass es nie mehr so wird. Zu gern würd ich das alles nochmal erleben (ok, es reicht mit den schönen Dingen ) oder von aussen zukucken, wie durch das Glas einer Erinnerungskugel. Man weiß, dass Erinnerungen oft auch beschönigte Ideale sind, doch wenn man verscuht sich nochmal hineinzu setzen wie es war, dann spürt man auch die unangenehmen Gefühle. Trotzdem sind die Erinnerungen dann deswegen nicht schlecht, da es alles Zweck und Sinn macht aus Abstand gesehen. Dass es Erfahrungen sind und wunderbare Geschichten daraus entstanden sind. Lebensabschnitte.

Zurück zum Wochenende. Nach Lesen, Film kucken, essen und Kartenspielabend und Dusche kam der erholsame Schlaf... Ich hab aber Muskelkater bekommen. Bestes Mittel dagegen: Dasselbe nochmal. Diesmal mit ein kleines bisschen Sonne und bunten Bechern mit Kakao im Schnee. Im weiten, weissen Schnee, in dem ab und an Hasenspuren zu sehen sind, weswegen die Kinder um die Hütte herum auch Hasenhöhlen bauen...

Später bei der Abfahrt zum Auto, vollbepackt mt Rucksack, hab ichs dann tatsächlich geschafft kein mal im Schnee zu landen. Und wenn schon, die Kindermusikbeschallung im Auto war auch nicht das ärgste. Ich weiß jetzt ja, dass man sich irgendwann, wenn man einsieht, wie schön diese Zeiten waren, danach zurücksehnt. Wieso also nicht gleich kompromisslos geniessen.

9.3.08 22:10


Kleine Wunder

Heute morgen das Wunder: Es schneit richtig dicke flauschignasskalte Flocken vor meinem Fenster, im Hintergrund der Fjord, die Wiese schon von einer leichten Schneeschicht bedeckt...

Hachja. Es gibt also nicht nur den wochenlang anhaltenden regnerischen Tropfen oder Hagel Niederschlag, sondern auch den winterlichen Niederschlag hier am Fjord, der dann sogleich mit Sonne und Schneesturm gekoppelt ist. For en vær!

Hier noch:

Die (schönsten) Geschehnisse der Woche X im Überblick:

Nachts im Vollmond am Strand sein und in die Wellen und auf die Dünen rennen mit einem, den man für eine Woche nun nicht mehr vermissen muss.

Wirklich mal Banana Pancakes á la Jack Johnson stilecht an Regentagen ausprobieren.

Nach Mitternacht ein bål (Art Lagerfeuer) im Garten beim Geburtstagsfeiern von T. entfachen und Gitarre spielen und Spiegelei darüber braten. Bedenke: Das Ende Februar in Norwegen, bei Nieselregen und Wind...

Mit der schaukelnden Fähre (der norwegische Sturmwind auf offener See...) Haugesund besuchen und gerade im richtigen Augenblick, nämlich auf dem höchsten Punkt der grossen Brücke, von der man auf die Stadt kucken kann, doch etwas Sonnenschein abbekommen.

Filme, Musik, Gitarre, Komplimente, Gespräche, Essen, Trinken, Lachen, Weinen, Nähe, Albernheiten, Ernsthaftigkeiten, Regen, Wind, Kälte, Wärme, Wasser. Glück. Entspannung. Leben. Schlafen. Denken. Träumen.

Momente...Erinnerungen...Bleiben.

Weiterkommen... Ankommen... Entziehen... Einlassen... Weitergehen... Angehen... Wegfahren... Hoch schweben.... Weg fliegen... Vorbeigehen....

Seitdem ist es wieder schwerer, weil man die Wunder herauspicken oder selber machen muss. Aber wenn man sie selber macht, sind es keine Wunder mehr. Oder?

Dann lieber so ein nicht beeinflussbares Wetterwunder wie heute.

4.3.08 21:34


små vinterferie på fjell i snøen

Denne helgen har jeg vært med vertsfamilien min med på hytta. Der var masse snø og endelig sånn en Norge hvordan jeg har forstillt meg det skulle være om vinteren. Det var bare en natt for jeg dratt hjem i dag og kom tilbake for en time siden. Merkelig å komme i et tomt hus. Familien skal bli der hele vinterferie.

Vi var to ganger på tur med ski, på arkebredd med lille P. barna har byggt harehuser og har sett telys inni de om kvelden. Vi hadde god mat og tid å slappe av, leser, hører musikken, snakker, leker. Koselig.

Dieses Wochenende gings also endlich mal wieder mit meiner Gastfamilie mit auf die Hytte und somit in den Schnee! Dieser hat mich sogleich froh gestimmt, nachdem ich mich die letzten Tage etwas gestresst hab (Zumindest ist mit der Nordkappreisenplanung alles gut gegangen und dann gehts also Anfang April in die Finnmark).

Es war Samstag Mittag als wir im Anhänger vom Schneescooter (det er gøy!) an der Hütte ankamen und nach im Schnee spielen und dem üblichen Lunsj gings dann gleich på tur - ich konnte Langlaufskier von meiner Gastmutter leihen. Schon toll mitten im Fjell auf ner Loipe zu laufen, allerdings gehts natürlich ganz viel bergauf (was kein Problem ist) und bergab (was zu einigen Landungen im Schnee geführt hat...). Doch es macht Spass in dieser weiten, hügeligen Landschaft, die nur durch grosse Steine, entlaubte kleine Bäume und den bunten Wegweiserstecken Orientierung gibt.
Danach haben ich und K. uns abgewechselt P. den Berg im Rodel hoch zu ziehen und runter zu rasen. Wie jeden Samstag darf auch Gröt (Milchreis) nicht fehlen, anschliessend ganz viel spielen für barna und lesen für die voksne. (Hab mein 5. Buch auf norwegisch gelesen!)

Heute hat es dann leider morgens angefangen zu regnen, doch davon lassen sich richtige Norweger nicht abhalten. Sind zwar nur einer anderen Tourengängerin begegnet, und etwas nass geworden, aber ich bin weniger in den Schnee gefallen und danach ist man dann umso froher wieder ins Warme zu kommen und was zu essen zu bekommen og bare slappe av. Später gabs zum Middag noch lecker marinierten Lachs...

Dann hat mich mein Gastvater auf Skiern runter zum Parkplatz begleitet. Das war nochmal so was. Es ging nämlich nur bergab und meine Beine zitterten vor Anstrengung sie in Pflughaltung zu halten. Bevor ich zu schnell werde und nicht bremsen kann, liess ich mich dann eben wieder einfach in den Schnee fallen. Mit schmalen Langlaufskiern und so einer losen Bindung ist das helt annerledes enn med vanlige Slalomskier. Und dämmrig war es auch schon...dafür aber ums schöner im bläulichschimmernden Schnee...unten die Lichter der Häuser zu sehen... Hach. Im Taxi zum Skibuss zurück, merkte ich dann wie schön das Wochenende war und dass ich "meine Kiddies" doch echt in mein Herz geschlossen hab und ich so viele schöne Sachen hier erlebt hab. Bis jetzt. Und immer noch.

Merkwürdig jetzt allein zurückzukommen in ein leeres Haus. Aber dafür kann ich sicher sein, dass ich morgen früh nicht von Kindergeplappel und -getrappel aufgeweckt werde...

17.2.08 21:46


on weekends...

lang schlafen
toll frühstücken
verplant sein
Morgenspaziergang
mit S. in die Sauna gehen wollen, aber vor verschlossener Schwimmhalle stehen
stattdessen Pfannkuchen backen und singen üben

brasilianische Pasta essen mit Bursdagsjenta D. , tyske jenter, gutter fra norge og sri lanka
Wein trinken, lachen, Ständchen spielen
In die Stadt und Tanzen gehen
Abmachungen mit Handschlag treffen

ausschlafen
brunchen und tolle Gespräche dabei führen
auf eine von Stavangers Inseln fahren,
im Nebel über die Brücke,
Sonnenstrahlen durch den Dunst,
am ruhigen Meer, in der Stille,
zwischen den schönen norwegischen Häusern,
Steine, Holzhütten, in einem Paintballgebiet
trotz Müdigkeit ins Kino
wieder mal zu lang auf den Bus warten...
und zu spät ins Bett gehen.

Müde. Erholt. Abgelenkt. Erlebt. Zufrieden.
So startet die Woche.

11.2.08 09:43


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